Wir wollen mitbestimmen! Und das nicht erst ab 18.

  • Absenkung des Wahlalters bei Landtagswahlen
  • Partizipation und Demokratie im Bildungswesen durch Drittel- und Viertelparität
  • Individuelle Lernwege möglich machen

 

Kinder schreiben ihre Forderungen an den Hochtourbus der GJN zur Kommunalwahl

Kinder schreiben ihre Forderungen an den Hochtourbus der GJN zur Kommunalwahl

In den Parlamenten wird über unser aller Zukunft entschieden, und trotzdem haben junge Menschen dort praktisch keine Vertretung. Das muss sich ändern! Denn nur so wird es eine zukunftsorientierte, langfristig denkende Politik geben. Genau diese möchte ich als Landtagsabgeordnete betreiben.
Gleichzeitig können Jugendliche in Niedersachsen immer noch nur bei den Kommunalwahlen ab 16 wählen. Als Sprecherin
der GRÜNEN JUGEND Niedersachsen habe ich mich für eine Absenkung des Wahlalters eingesetzt. Gemeinsam mit anderen Jugendverbänden haben wir das „Bündnis 16“ gegründet, um ganz konkret hier in Niedersachsen das Wahlalter von 18 auf 16 zu verringern und damit vielen jungen Menschen die Chance zu geben, direkt auf die Landespolitik Einfluss zu nehmen. Wir haben es geschafft, dass sich mittlerweile nicht nur die Grünen, sondern alle im niedersächsischen Landtag vertretenen Parteien für eine Absenkung des Wahlalters aussprechen – alle außer der CDU. Es fehlen im aktuellen Landtag nur neun CDU-Stimmen für die nötige Zweidrittelmehrheit. Die CDU nimmt damit jungen Menschen ihr Mitbestimmungsrecht. Das will ich im nächsten Landtag ändern! Dafür brauchen wir starke Grüne.

Foto Podiumsdiskussion

Podiumsdiskussion zum Thema „Jugend, Politik und Demokratie“


Senkt man das Wahlalter, sollte natürlich auch das Thema Wahlen verstärkt und begleitend in den Schulen behandelt werden. Doch ein weiteres Schulfach „Demokratie“ ist natürlich Quatsch. Wir brauchen Schulen und Hochschulen, die Demokratie leben und demokratisch aufgebaut sind. Denn Partizipation und Demokratie lernt man nicht durch Auswendiglernen!
Doch nicht nur das: Wir müssen in
unseren Bildungsinstitutionen generell davon abkommen, stumpf Inhalte auswendig zu lernen und bei Prüfungen wiederzukäuen. Stattdessen sollten kritisches und eigenständiges Denken und das Aneignen und Verstehen von Wissen und Zusammenhängen vermittelt werden. Dabei brauchen wir individuelle Lernwege statt Fließband-Wissensvermittlung, und genau dafür möchte ich mich stark machen.
Diesen Weg haben wir in Niedersachsen unter anderem mit der Förderung von Gesamtschulen, der Wiedereinführung des 13. Schuljahres und der Abschaffung der Studiengebühren bereits begonnen zu gehen und muss jetzt konsequent weitergeführt werden.