Grüne haken zum Drömling nach Ein Biosphärenreservat Drömling bietet viele Chancen für unsere Region

Die Debatte um ein Biosphärenreservat Drömling ist nicht neu. Die Grünen wollen von der Landesregierung nun wissen, wie weit der aktuelle Verfahrensstand ist und wann mit dem Biosphärenreservat für unsere Region zu rechnen ist.

Die Gifhorner Landtagsabgeordnete und umweltpolitische Sprecherin Imke Byl erklärt: "Schon seit vielen Jahren diskutieren wir hier vor Ort über ein mögliches Biosphärenreservat Drömling. Wir sind uns sicher, dass ein Biosphärenreservat nicht nur eine große Anerkennung für die Einzigartigkeit und Wertigkeit des Drömlings ist, sondern auch viele Chancen für unsere Region bietet. Der Teil des Drömlings, der in unserem Nachbar-Bundesland Sachsen-Anhalt liegt, ist bereits seit letztem Jahr als Biosphärenreservat ausgewiesen. Wir wollen wissen, wann wir auch für den niedersächsischen Teil mit dem Biosphärenreservat rechnen können und wie der Verfahrensstand ist."

Ein Biosphärenreservat ist eine von der UNESCO initiierte Modellregion zur nachhaltigen Entwicklung. Dabei geht es nicht um Naturschutz allein, sondern um einen interdisziplinären Ansatz, um ökologische, ökonomische und soziale Belange miteinander zu harmonieren und gemeinsam in Einklang zu bringen. Die in dem Gebiet Drömling liegenden Kommunen haben bereits ihr positives Votum abgegeben.

Christian Meyer, naturschutzpolitischer Sprecher der Grünen Landtagsfraktion, betont die hohe Bedeutung eines Biosphärenreservats: "Erst wenn die rechtlichen Voraussetzungen auch von niedersächsischer Seite aus abgearbeitet und erfüllt sind, können wir auf die Anerkennung der UNESCO für ein länderübergreifendes Biosphärenreservat Drömling hoffen. Damit reiht sich die Region um den Drömling ein in eine Linie mit dem Niedersächsischen Wattenmeer und der Niedersächsischen Elbtalaue. Die Ausweisung hat dementsprechend auch für das ganze Land einen hohen Vorbildcharakter und eine große Bedeutung."

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