Landkreis Gifhorn großer Verlierer Benachteiligung des Großraums Braunschweig-Wolfsburg bei Fördermitteln für den ländlichen Raum

Die von Landwirtschaftsministerin Otte-Kinast offenbar geplante Umverteilung von Fördermitteln für den ländlichen Raum trifft den Landkreis Gifhorn besonders stark. Die Region Braunschweig-Wolfsburg wird in Zukunft weniger, die Region Weser-Ems mehr Fördermittel erhalten. Unter Rot-Grün wurden diese Fördermittel noch gleichberechtigt auf alle Regionen Niedersachsens aufgeteilt.  

Die Gifhorner Landtagsabgeordnete Imke Byl zeigt sich empört: „Unser Landkreis hat in der Vergangenheit in besonderem Maße durch das Förderprogramm profitiert. Ein Großteil der in der Region Braunschweig-Wolfsburg gestellten Anträge kamen aus dem Landkreis Gifhorn. Dass die Mittel nun gekürzt werden sollen, ist für mich unverständlich.“

Dass die CDU gerade die Regionen bevorteilen will, in denen sie auf viele Wählerstimmen kommt, überrasche vielleicht nicht viele Menschen. Dass die SPD-Abgeordneten des Großraums Braunschweig-Wolfsburg diese Benachteiligung unserer Region aber zulassen, sei bitter, so die Abgeordnete.

„Ich erwarte gerade auch von meinen SPD-Kollegen im Landkreis, dass sie sich gemeinsam mit uns Grünen für ein Umlenken der Ministerin starkmachen und sich in der Landesregierung nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Es kann nicht sein, dass Gifhorn und unsere Region durch die Pläne der CDU das Nachsehen hat!“

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