Immer noch gilt: #StayAtHome

Auch bei den jetzt erfolgenden Öffnungen gilt weiterhin soweit möglich: #StayAtHome.

Deshalb hier nochmal gesammelt: Ihr wollt anderen helfen? Los geht’s.

Eure Mithilfe ist weiterhin gefragt: Engagiert euch in eurer Nachbarschaft

Helft, wenn ihr könnt. Vielerorts wurden Nachbarschaftshilfen gebildet, um für Risikogruppen Besorgungen zu erledigen. In Gifhorn zum Beispiel von der Fridays For Future Ortsgruppe und der St.-Altfrid-Gemeinde.

 

Und wenn ihr nähen könnt, freuen sich eure Familie, Freund*innen und Bekannten sicherlich über Masken. Gerade an die Männer: jetzt ist doch ein wunderbarer Zeitpunkt, um selbst nähen zu lernen! 

Werdet politisch aktiv!

Danke sagen und für all die Menschen applaudieren, die in dieser Krisensituation unser System aufrechterhalten? Nett, reicht aber nicht aus. In den systemrelevanten Berufen arbeiten vor allem Frauen, und das bei viel zu niedrigen Löhnen und schlechten Arbeitsbedingungen. Jetzt liegt es an euch: helft mit einzufordern, dass Kranken- und Altenpfleger*innen, Kassierer*innen usw. endlich fair entlohnt werden! 

Wie ihr das macht?
Politisch aktiv werden! In Parteien eintreten (gerne auch bei uns), Kampagnen unterstützen, Petitionen verbreiten, Freundeskreis politisieren. Ihr lebt in einer Demokratie, und das solltet ihr auch nutzen – sich informieren, eigene Meinung bilden und dann auch dafür eintreten!

Und helft mit, diesen Verschwörungstheorien ein Ende zu bereiten.
Sich selbst informieren heißt auch, Informationsquellen sorgsam zu prüfen. Wenn du glaubst, dass alle lügen und bloß ein Tanzlehrer, ein Musiker und ein Macho-Veganer „die Wahrheit“ erzählen, solltest du innehalten und mal ganz genau überlegen, wer hier der Geisterfahrer auf der Autobahn ist…



Kontakt halten

Haltet Kontakt gerade zu denjenigen, die jetzt etwas einsam sind.

Auch wenn ihr zum Beispiel eure Großeltern in dieser Zeit nicht besuchen könnt – telefonieren, videotelefonieren, Nachrichten oder sogar Briefe schreiben – man soll es kaum glauben, aber es gibt noch Briefe und Postkarten – geht auch weiterhin :-) 

 

Es gibt online auch einige Aktionen, bei denen Menschen an die Bewohner*innen von Pflege- und Altersheimen sowie an Jugendeinrichtungen aufbauende Nachrichten mithilfe von Postkarten und Briefen zukommen lassen. Gerne mitmachen!



Hilfe leisten

 

Informiert euch über Einrichtungen vor Ort, die Hilfe benötigen, wie zum Beispiel die Tafeln oder das Artenschutzzentrum in Leiferde. Helft, wenn möglich, mit Sach- und Geldspenden oder mit Zeit und teilt Hilferufe, wenn möglich auch auf sozialen Medien mit eurem Umfeld. Das gilt übrigens nicht nur in Corona-Zeiten!

Climate Action Now! Kämpft (weiter) für den Klimaschutz

Gerade in diesen Zeiten müssen wir weiter für mehr Klimaschutz kämpfen. Die derzeitige Corona-Krise zeigt, dass schnell reagiert werden kann, wenn es notwendig ist. Und es ist verdammt notwendig! Versuche, Klimaschutzmaßnahmen wieder zurückzudrehen, erteilen wir eine klare Absage. Stattdessen muss gerade jetzt jedes investierte Geld in zukunftsfähige Bereiche fließen, damit wir die eine Krise nicht gegen die andere Krise ausspielen! Zur Klimakrise weiterbilden könnt ihr euch zum Beispiel bei den Webinaren von Fridays for Future. Auch unser Protest ist jetzt online, aber nicht weniger laut! #FightEveryCrisis

Damit nicht nur die Großen überleben

 

Unterstützt gerade in diesen schweren Zeiten die lokalen Geschäfte und Selbstständige. Viele haben wieder auf, bieten aber auch weiterhin Onlineshops oder Lieferservices an. Auch der Erwerb von Gutscheinen kann helfen, die derzeitigen Umsatzeinbrüche zu überbrücken. #supportyourlocal

Blut spenden

Gerade jetzt ist es wichtig, zum Blutspenden zu gehen! Da es in den Krankenhäusern wieder mehr Patient*innen gibt, gleichzeitig aber die Zahl der Blutspender*innen zurückgeht, wird jetzt dringend jede erreichbare Blutspende gebraucht! Den derzeit notwendigen verschärften Hygienemaßnahmen wird dabei besondere Beachtung geschenkt.
Informiert euch auch über die Stammzellspende und registriert euch ggf. als Spender*in, wenn ihr Interesse daran habt, auf diesem Wege Menschen zu helfen.

 


Unnötigen Ballast abwerfen

Ihr seid umgeben von Sachen, die ihr gar nicht braucht? Willkommen im Kapitalismus. Nutzt doch die Zeit zuhause, um Unnötiges auszusortieren. Nicht, um dann möglichst schnell wieder neues Zeug zu kaufen. Sondern um sich bewusst zu werden, in was für einem Konsum-Hamsterrad wir uns eigentlich bewegen. Die Sachen solltet ihr natürlich nicht wegschmeißen, sondern gut erhaltenes und noch nutzbares in irgendeiner Ecke sortieren und lagern, um es zu einem späteren Zeitpunkt zu spenden, auf den Flohmarkt zu bringen oder ähnliches, damit sich noch andere daran erfreuen können.

Alte Verträge kündigen – Wechsel zu nachhaltigen Energieversorgern und Banken

 

Und wenn wir schon dabei sind auszusortieren: genau jetzt ist doch der perfekte Zeitpunkt, um endlich zu Öko-Energie und nachhaltigen Banken zu wechseln! Im Internet findet ihr viele Tipps. Das Wechseln geht wirklich sehr schnell und einfach. Los geht’s! 

Und zum Schluss: denkt auch an euch selbst und gebt auf euch acht. Gemeinsam schaffen wir das! Gerne könnt ihr die Tipps auch mit anderen teilen :)